Nachdem wir bei unseren letzten Veranstaltungen bereits am Kochtopf aktiv waren, zu Obstwiesen geradelt sind und einen Workshop gehalten haben, war nun ein Filmabend an der Reihe. In Zusammenarbeit mit dem globalisierungskritischen Leipziger Filmfestival GlobaLE haben wir als Mitveranstalter den Dokumentar-Kinofilm „Code of Survival – Die Geschichte vom Ende der Gentechnik” des Filmemachers Bertram Verhaag präsentiert. Und wir staunten nicht schlecht – die Aktualität und Kontroversität des Themas zog sehr viele Interessierte an! Im Kinosaal der Schaubühne Lindenfels blieb jedenfalls kein Sessel und keine Treppenstufe unbesetzt und sogar auf dem Boden vor der Leinwand haben es sich unsere Besucher*innen gemütlich gemacht. Eine Zusammenfassung des Films unsererseits findet ihr hier.

Nun zur weniger guten Nachricht: Leider ereilte uns zwei Tage vor der Veranstaltung die Mitteilung, dass Herr Verhaag aus gesundheitlichen Gründen nicht wie geplant nach Leipzig kommen kann und somit die anschließende Diskussion mit ihm als Regisseur ausfallen musste.
Um den interessierten und diskussionsfreudigen Zuschauern dennoch die Möglichkeit zu geben ihre Fragen und Kommentare einzubringen, haben wir uns im Vorfeld eine Alternative überlegt. Aus aus den Reihen des Filmteams sowie aus der Universität Leipzig und befreundeten Initiativen stand uns zwar so kurzfristig kein Ersatz zur Verfügung. Aber Kaya, eine Landwirtin aus dem Leipziger Umland und aktives Mitglied der Aktion bäuerliche Landwirtschaft, hat sich bereit erklärt ihr Wissen mit dem Publikum zu teilen. Gemeinsam mit Camila, die sich beim Agrarforum engagiert und die aufgrund ihrer Promotion sowie der gravierenden Betroffenheit ihres Heimatlandes Argentinien eine besondere Beziehung zum Thema Gentechnik hat, konnte eine kleine Diskussionsrunde stattfinden. Unterstützt wurden die beiden von Raste, der die Hinführung zum Thema und die Moderation übernahm. Vielen Dank an euch drei und an alle, die so zahlreich erschienen sind und ihre Gedanken zum Film und zum Thema eingebracht haben. Wir freuen uns euch bei den nächsten Veranstaltungen wieder willkommen zu heißen.