In diesem Workshop wollen wir den Zusammenhängen zwischen Ernährung und Klimawandel nachspüren: Was hat meine Ernährung überhaupt mit dem Klima zu tun, auch wenn ich nicht mit dem Auto einkaufen fahre? Lebensmittel machen immerhin rund ein Fünftel unseres ökologischen Fußabdrucks aus, nicht viel weniger als unsere Mobilität:

Tortendiagramm zu den klimarelevanten Emissionen eines deutschen Durchschnittshaushalts in zehn Produktfeldern (2005)

Wer seinen eigenen Fußabdruck berechnen möchte, findet eine große Auswahl an CO2-Rechnern im Internet.

Um die 19,5 % zu beeinflussen: Wie könnte man sich denn klimabewusst ernähren? Dafür müssen wir zunächst herausfinden, welche Lebensmittel wie viele Treibhausgas-Emissionen verursachen. Eine Tomate aus der Region hat sicherlich eine deutlich andere Klimabilanz als ein Stück Fleisch, doch wie sieht’s zum Beispiel mit Milch im Vergleich zu Obst aus?

 

 

 

Wie viel essen wir eigentlich, wie viel werfen wir auch weg? Und was passiert alles mit dem Jogurt, bevor er bei mir im Kühlschrank steht? Könne und wollen wir in Zukunft weiter so essen und produzieren wie bisher oder wollen wir etwas ändern?

Durchschnittliche Essensmengen 2013

Durchschnittsverzehr (1 Woche, pro Kopf) einer Auswahl von Lebensmitteln im Jahr 2013

Durchschnittliche Essensmengen 2050

Durchschnittsverzehr (1 Woche, pro Kopf) einer Auswahl von Lebensmitteln im Jahr 2050 bei großer Ernährungswende*

 

 

 

 

 

 

An diese Fragen wollen wir uns gemeinsam herantasten, Antworten erarbeiten und ins Gespräch kommen. Konzipiert und moderiert wird der Workshop von Ehrenamtlichen des SCI Leipzig und Greenpeace Leipzig. Er findet im Rahmen der Kritischen Einführungswochen der Uni Leipzig und HTWK statt, steht aber auch Nicht-Erstsemestern offen.

* aus: „Kursbuch Agrarwende 2050 – ökologisierte Landwirtschaft in Deutschland“, im Auftrag von Greenpeace erstellt vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL, Frankfurt)